B a u g e s c h i c h t e  -   Z e i t t a f e l


Bau- und Restaurierungsphasen

Datierung

Ereignisse / Maßnahmen

 

um 1209

Gründung des Franziskaner - Ordens

 

um 1237

Gründung der Stadt Berlin

 

vor 1249

Gründung des Berliner Konvents

1. Errichtung des ersten Kirchenbaus

 um 1250

1. Kirchenbau – Saalbau aus Feldsteinen, auf einem dem Orden zur Verfügung gestellten Platz an der Stadtmauer

 

 

1250

Gründung des Nonnenklosters in Zehdenick auf den Rat des Beichtvaters der Markgrafen und d. Lektors im Grauen Kloster zu Berlin, Hermann Langele

 

1252

Provinzialkapitel in Berlin unter dem Vorsitz des Provinzialministers Konrad von Sachsen

 

1257

wird Hermann Langele, der Lektor der Franziskaner, als Zeuge in einer Echtheitsurkunde für das Nonnenkloster in Zehdenick genannt

 

1260

Zisterzienser - Kloster in Mariensee gegründet

 

1271

Schenkung des Kirchplatzes durch die Markgrafen Otto V. und Albrecht III. zu ewigem Besitz

 

1273

Verlegung des Zisterzienserkonvents von Mariensee nach Chorin, Beginn der Bautätigkeit von Chorin

 

1278

Provinzialkapitel im Grauen Kloster

2. Errichtung des  zweiten Kirchenbaus

 um 1280

2. Kirchenbau der Franziskaner in Berlin – Backsteinbasilika

 

 1290

Schenkung einer zwischen Tempelhof und Kölln gelegenen Ziegelei durch den Ritter Jacob von Rebede

 

1296

Provinzialkapitel in Berlin

 

vor 1300

Vollendung des Langhauses (1. Bauabschnitt)

 

1300

Beisetzung des Herzogs Ernst von Sachsen in der Klosterkirche

 

1317

Provinzialkapitel in Berlin, Beisetzung der Tochter Otto V. (Kunigunde) in der Klosterkirche

 

1.H.14.Jh.

Durchführung des 2. Bauabschnittes (Chor), Vollendung der Kirche,
zugleich Vollendung der Bautätigkeit in Chorin (um 1330)

 

1339

Provinzialkapitel in Berlin

 

1340

Beisetzung der Gemahlin Ludwig des Älteren (Margarete)

 

1357

Provinzialkapitel in Berlin, Beisetzung der Gemahlin Ludwig des Römers (Kunigunde)

 

1362

Provinzialkapitel in Berlin

 

1365

Beisetzung Ludwig des Römers in der Klosterkirche

 

1369

Provinzialkapitel in Berlin

 

1373

Provinzialkapitel in Berlin

 

1428

Provinzialkapitel in Berlin

 

1443

wird die Schenkung der Ziegelei durch Friedrich II. dem Orden bestätigt

 

1471 – 1474

Errichtung des Kapitelhauses

3. vollständige Renovierung der
   Klosterkirche

 um 1500

Vergrößerung des Klosters (nördlicher Flügel) und vollständige Renovierung der Klosterkirche durch die Mönche

 

1539

Auflösung des Berliner Konvents, Säkularisation

 

1571

starb der letzte Insasse des Klosters, ein Bruder Peter

 

1574

Gründung des Gymnasiums zum Grauen Kloster, Umbau der Klostergebäude, Einrichtung der Schule in einem Teil des Klosters

 

1580

Einbau von Emporen im Seitenschiff durch Leonhard Thurneißer

4. Restaurierungen durch L.Thurneißer

1583 – 1584

Restauration der Kirche durch Leonhard Thurneißer

 

1617

Turm abgebrochen und erneuert,

 

1676

Verlust des massiven Treppenturmes am Chor

 

1683

Fachwerkturm am Westgiebel

 

1690

Verlustfeststellung Chorkapelle

 

1712

Brand des Dachstuhls der Kirche

 

1716

Abbruch des Lettners in der Breite des Mittelschiffs

5. umfangreiche Instandsetzungsarbeiten nach dem Dachstuhlbrand

 1719

Erhöhung des Fußbodens der Kirche um 1 m, Gewölbeschädenrisse instandgesetzt, neue Farbfassungen, vollständige Zumauerung der zwei nördlichen Chorfenster

 

1763

erhebliche Feuchtigkeit in den Wänden und weiterer Verfall

 

1786 – 1788

durchgreifender Umbau des Grauen Klosters und Abbruch des Kreuzganges an der Nordseite der Klosterkirche

 

1813

Wiederherstellungs- und Umbauplan Schinkels

 

1827

Wiederherstellungsplan Cantians

 

1834

1. Wiederherstellungsplan Berger

 

1841

2. Wiederherstellungsplan Bergers, Genehmigung nach Kabinettsorder vom 6. November 1841

6. Umfassende Restaurierungen
    und Umbau

 1842 – 1845

Restaurierungs- und Erneuerungsarbeiten,
Veränderungen im äußeren Erscheinungsbild durch Anbau von  zwei Türmen

 

 1844

Abbruch der alten Mauer an der Klosterstraße und Errichtung einer Bogenhalle an deren Stelle

 

1845

Neubau einer Sakristei an der nördlichen Chorwand

 

1871

erhebliche Feuchtigkeitszunahme in den Außenmauern

 

1902

die Klosterkirche muß aufgrund der Schäden erneut geschlossen werden

7. Bauforscherische  Untersuchungen,
    umfassende Restaurierung u. Rückbau

 1926 - 1936

durchgreifende Wiederherstellung des Kirchengebäudes und weitgehender Rückbau des Erscheinungsbildes vor 1840; Abriß der Sakristei von 1845

 

1936

24. Mai - die Kirche wird neu geweiht

 8. Kriegszerstörung

 1945

Anfang April – die Klosterkirche wird von einer Luftmine getroffen und bis auf Teile der Umfassungsmauern zerstört, die ehemaligen Klostergebäude sind schwer beschädigt

 

1950 – 1958

Aufräumungs- und Enttrümmerungsarbeiten

9. Ruinensicherung und Restaurie-
    rungsarbeiten

1958– 1963

weitergehende Gefahrenstellenbeseitigung sowie umfangreiche Ruinensicherungs- und Restaurierungsarbeiten

 

1963

Die Kirchenruine ist gesichert und in eine kleine Parkanlage einbezogen

 

seit 1970

einfache Herrichtung für Ruinennutzung

 

1984 – 1990

Bildhauer - Ausstellungen

 

1992

Gründung des Fördervereins durch Berliner Künstler


  1993-2001   Jährliche Kulturprojekte des Fördervereins in der Ruine

  ab  1998
  Beginn der Vorarbeiten zur Sicherung durch ABKB